NADOKlive MIND3 SQR-BW Protokoll (2014) Erste Seite
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Idee und Realisierung

Das Notarztdokumentationssystem NADOK® basiert auf einer Idee von Dr.med. Martin Messelken (Göppingen), der seit 1980 im Notarztdienst und von 1984 bis 2013 als Oberarzt an der Göppinger Klinik am Eichert tätig war. Darüber hinaus war er langjähriges Vorstandsmitglied der agswn und gehörte zur MedCrew des RTH Christoph51. Dr.Messelken leitet die Arbeitsgruppe QM im Arbeitskreis Notfallmedizin der DGAI.

 

Dr.Messelken wurde 2011 mit dem Rudolf Frey Preis für Notfallmedizin der DGAI ausgezeichnet.


Die erste Version eines Minimalen Notarztdatensatz MIND wurde gemeinsam mit Prof. Dr. H-J Friedrich (Lübeck) publiziert (siehe Publikationen). Die Fortschreibung als MIND2 erfolgte 2003.

NADOK wurde 1997 von der 
Fa.Datapec (Pliezhausen) auf dem Datapec Beleggenerator entwickelt und nach umfangreichen Tests im Notarztdienst Göppingen und Rettungszentrum Ulm seit 1998 bis 2007 mit Unterstützung der Fa.Merck allen interessierten Notarztdiensten zur Verfügung gestellt. 

Nach § 4 RDG Baden Württemberg hat sich der Landesausschuss Rettungsdienst im November 2000 für NADOK entschieden, als es um die Umsetzung der einheitlichen Dokumentation ging.

Damit wurden die Voraussetzungen dafür geschaffen, Notarzteinsätze nach MIND Standard erfassen, auswerten und präsentieren zu können, denn die Dateneingabe in das NADOK System beinhaltet wichtige und entscheidende Plausibilitätskontrollen.

Kernstück der internen Qualitätssicherung stellt eine Standardauswertung dar, die auf Knopfdruck die lokalen Ergebnisse für einen frei gewählten Zeitraum präsentiert. 

1999 erfolgte eine Erweiterung der Funktionalität auch für Rettungsdiensteinsätze ohne Notarzt, so daß nun das gesamte Spektrum der präklinischen Notfallrettung mit NADOK im Hinblick auf Dokumentation, elektronische Datenerfassung und Auswertung abgedeckt werden kann.

Seit 2003 ist mit NADOKlive ein Nachfolgeprodukt verfügbar, das auf dem erweiterten Datensatz MIND2 basiert und die Datenerfassung mit einem Dokumentenscanner unterstützt.

Die Teilnahme am Deutschen 
Reanimationsregister der DGAI wird von NADOKlive durch spezielle Datenerfassung und eine online Datenexportfunktion unterstützt. (2008)

 

Seit 2011 ist der Minimale Notfalldatensatz MIND3 aktuell und wird in einem speziell darauf abgestimmten NADOKlive MIND3 Formular abgebildet. 

 

In Baden-Württemberg wird seit 2012 durch die "Übergeordnete Stelle für Qualität im Rettungsdienst" (SQR-BW) die Entwicklung und Umsetzung der externen Qualitätssicherung vorbereitet. Vom 1.1.2014 an soll gemäß der Datensatzspezifikation MIND3-SQRBW dokumentiert und ausgewertet werden.

Dafür wird den Rettungsdiensten ein NADOKlive Protokoll zur Verfügung stehen, das diese Anforderungen voll erfüllt.