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Der BTM-Tresor als das geeignete Behältnis zur Aufbewahrung von Betäubungsmitteln

Das Betäubungsmittelgesetz verfügt in § 15 dass jeder, der am Betäubungsmittelverkehr teilnimmt, Betäubungsmittel, die sich in seinem Besitz befinden, "gesondert aufzubewahren und gegen unbefugte Einnahme zu sichern" hat. Das gilt, nach den "Richtlinien über Maßnahmen zur Sicherung von Betäubungsmittelvorräten" vor allem für Ärzte, im Krankenhausbereich, in öffentlichen Apotheken sowie in Alten- und Pflegeheimen.

Auch Krankenhausapotheken, Pharmaunternehmen und der Arzneimittelhandel benötigen zur Missbrauchsvorbeugung einen BTM-Tresor. Die "Richtlinien über Maßnahmen zur Sicherung von Betäubungsmittelvorräten bei Erlaubnisinhabern nach § 3 Betäubungsmittelgesetz", legen ebenfalls genau fest, wo diese Produkte aufzubewahren sind.

Welche Anforderungen müssen Sie, angesichts der Vorgaben des Gesetzgebers, an einen geeigneten BTM-Tresor stellen?

Auf jeden Fall sind Sie gesetzlich gehalten, die in Ihrem Besitz befindlichen Betäubungsmittel gesondert aufzubewahren und gegen die Entnahme einer unbefugten Person zu sichern. Hierbei ist zwischen der Aufbewahrung im Tresor und der Aufbewahrung in Räumen zu unterscheiden. Sollten Sie die erste Möglichkeit bevorzugen, dann müssen Sie einen zertifizierten BTM-Tresor verwenden, der den Widerstandsgrad I oder einen höheren Grad aufweist und der Norm EN 1143-1 entspricht. Sollte der BTM-Tresor ein geringeres Eigengewicht als 1000 kg aufweisen, dann muss er nach Maßgabe der EN 1143-1 Norm verankert werden, wobei so genannte "Einmauerschränke" fachgerecht in eine dafür geeignete Wand einzubauen sind. Hochwertige, passgenaue BTM-Tresore findet man zum Beispiel hier. Wenn Sie die Aufbewahrung in Räumen in Erwägung ziehen, dann sind zertifizierte Tresortüren zu verwenden, die einen Widerstandsgrad von III oder eine höhere Stufe aufweisen und der Norm EN 1143-1 ebenfalls entsprechen müssen. Eine solche Verwahrung macht auf jeden Fall den Einsatz einer Tresorraumtür oder einer Tresortür notwendig. Nach dem aktuellen Stand der sicherungstechnischen Resultate, ist die ausreichende Obhut gegen eine nicht erlaubte Betäubungsmittelentnahme nur dann gegeben, wenn die zur Aufbewahrung dieser Produkte vorgesehenen Tresore oder Räume den gesetzlichen Anforderungen des neuesten Standes vom 01.01. 2007, wie dargelegt, genügen. Diese gelten für BTM Standtresore, BTM Wandtresore sowie auch für Behältnisse zum Einbau in ein Möbelstück. Egal, welche Lösung Sie auch immer bevorzugen, hervorragende BTM Tresore findet man zum Beispiel hier.

Was Sie sonst noch beachten sollten

Generell drängen, dem wachsenden Sicherheitsbedürfnis, nicht nur auf dem Gebiet der BTM-Tresore, geschuldet, verstärkt Billiganbieter auf den Markt. Lassen Sie sich auf keinen Fall von günstigen Angeboten auf diesem Sektor verleiten. Denn solche Tresore zeichnen sich durch häufig fragwürdige und nicht anerkannte Sicherheits-"kennzeichnungen" aus, die in Wirklichkeit keine sind. Nur Behältnisse, die mit deutlich sichtbaren Zertifikaten ausgestattet sind, erfüllen auch die gesetzlichen Bestimmungen, zu deren Einhaltung Sie, als Teilnehmer am Betäubungsmittelverkehr, verpflichtet sind. Diese klaren Zertifizierungen sind ebenso versicherungstechnisch von großer Bedeutung. Wenn Sie in einem Fachhandel kaufen, können Sie nicht nur sicher sein, dass alle Normen vorschriftsmäßig eingehalten werden, sondern auch, dass der Einbau von professionellen Könnern ihres Fachs erfolgt, so dass, bei Bedarf, Ihre Sonderwünsche passgenau und gesetzeskonform erfüllt werden. Egal, ob Sie besondere Fachböden oder spezifische Medikamentenschubladen benötigen: Wenn Sie beim Fachhandel kaufen und den Einbau durch versierte Fachleute erledigen lassen, können Sie immer sicher sein, dass Sie den geeigneten BTM-Tresor erhalten, der allen gesetzlichen Auflagen vollumfänglich genüge tut.